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Frieda Eck, geb. Gottschalk Frau Frieda Eck, geb. Gottschalk, wurde am 1. April 1886 in Nauen, Osthaveland, geboren. Von Beruf war sie Schneidermeisterin und betrieb eine Damenschneiderei in ihrer Wohnung. Ihr letzter Wohnsitz war die Berliner Str. 7 in Nauen. Frau Eck war mit einem arischen Mann verheiratet gewesen, welcher im 1. WK fiel. Als Witwe war sie nicht mehr vor Verfolgung durch die Nazis geschützt. Sie wurde aufgrund ihrer jüdischen Herkunft nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten am 3. Mai 1943 in das KZ Ravensbrück deportiert. Dort wurde sie am 2. September 1944 ermordet. Frieda Eck hatte eine Tochter, Ruth, Jenny, Marianne Eck verh. Neumann, geb. 9. November 1915 in Berlin-Schöneberg. Diese hat überlebt und lebte nach dem Krieg in Westberlin.