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Karl Thon Karl Thon wurde 1895 in Nauen geboren und war von Beruf Maler. Er war parteilos und hatte sich dem Sport verschrieben. Er war Mitglied und zweiter Vorsitzender des Arbeitssportvereins „Hellas“ und tätig als internationaler Ringrichter bei Ringerwettkämpfen. In der Nacht zum 1. August 1933 wird Karl Thon von Angehörigen der SA – Standarte 224 vor seiner Wohnung Berliner Str. 16, der heutigen Grundschule am Lindenplatz, bestialisch misshandelt und dann in ein Auto geprügelt. Er wird vermutlich auf dem Weg in das KZ Börnicke von der SA erschlagen. Erst Anfang Juli 1934 findet man seine Leiche in einer Tonröhre unter einem Bahndamm bei Börnicke. In Nauen sind seit den 1950er Jahren ein Platz und eine Straße nach Karl Thon benannt. Auf dem Nauener Friedhof hat er ein Ehrengrab.